Nach einer rund zehnstündigen Fahrt mit dem Nachtzug erreichten wir am Morgen des 21. September Budapest. Nach der langen Reise stärkten wir uns zunächst mit traditionellem ungarischem Essen, bevor wir zu unserer ersten Erkundungstour durch die ungarische Hauptstadt aufbrachen. Dabei durfte jeder von uns eine Sehenswürdigkeit in einer kurzen Präsentation vorstellen. Unter anderem führte uns unser Weg durch das Jüdische Viertel, in die Große Markthalle und zur berühmten Kettenbrücke. Den Abend konnten wir anschließend frei gestalten, bevor wir den ersten erlebnisreichen Tag mit einer gemeinsamen Runde Werwolf ausklingen ließen.

Auch am zweiten Tag warteten zahlreiche Sehenswürdigkeiten auf uns. Wir erkundeten unter anderem die Andrássy út, besichtigten die Matthiaskirche und die Budaer Burg und konnten dabei die vielfältige Architektur der Stadt bewundern. Zugleich beschäftigten wir uns intensiv mit der Geschichte Ungarns und insbesondere mit deren dunklen Kapiteln im 20. Jahrhundert. Im Haus des Terrors erfuhren wir bei einer Führung mehr über die Herrschaft der faschistischen Pfeilkreuzler und die anschließende kommunistische Diktatur. Den Nachmittag nutzten wir zum Shoppen, Essen und für eigene Erkundungen der Stadt.

Am dritten Tag standen weitere Höhepunkte auf unserem Programm. Wir besuchten eines der berühmten Thermalbäder Budapests, den Heldenplatz, das ungarische Parlament und die imposante St.-Stephans-Basilika. Bei einer Führung durch das Haus der Musik erhielten wir außerdem interessante Einblicke in die Welt der Musik. Am Abend kamen wir noch einmal zu einem gemeinsamen Essen zusammen und ließen unseren letzten Abend in Budapest gemütlich ausklingen.

Bevor es am vierten und letzten Tag wieder nach Hause ging, standen noch zwei besondere Programmpunkte an. Wir besuchten die Große Synagoge, eine der größten Synagogen der Welt, und erhielten anschließend bei einer Führung durch das prachtvolle Parlamentsgebäude einen eindrucksvollen Einblick in eines der Wahrzeichen Budapests.

Damit gingen vier abwechslungsreiche und erlebnisreiche Tage in der ungarischen Hauptstadt zu Ende. Wir nehmen viele schöne Eindrücke und gemeinsame Erinnerungen mit nach Hause und bedanken uns herzlich bei Frau Weith und Herrn Schade für die Organisation und Begleitung dieser gelungenen Studienfahrt.

Fotos und Bericht: Lena Heiland, Q12

 

 

 

 

 

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