Für uns war es dieses Jahr endlich so weit: Wir durften mit dem Bus quer durch das Zillertal fahren, um im Skilager anzukommen. Eine halbe Stunde nach dem Gerlospass sind wir dann auch schon an unserem Hotel angekommen. Dort stellten wir nur unsere Koffer ab und gingen anschließend weiter zur Smaragdbahn, fuhren den Berg hinauf und begannen so unseren ersten halben Skitag.

Am zweiten Tag ging es nach dem Aufstehen und einem ausgiebigen Frühstück mit den Skiern auf den Schultern zur Gondel. Als wir ausstiegen, wehte uns eisiger Wind entgegen und starker Schneefall überraschte uns. Nach einigen Stürzen auf der Talabfahrt haben wir es dann doch bis zur Hütte geschafft, wo es für alle Mittagessen gab.

Da der sehr starke Wind jedoch nicht aufhörte und die Pisten auch immer schlechter wurden, entschieden wir uns, noch einmal bis zur Mittelstation zu fahren, um von dort aus wieder nach Bramberg zurückzukehren. Danach machten wir uns im Hotel noch einen gemütlichen Nachmittag mit einer Partie Fußball, einem Spielenachmittag, bei dem einige Schafkopf und andere Schiffe versenken spielten, sowie einem kleinen Ausflug zum nahen Supermarkt.

Nach dem Abendessen, bei dem es Schnitzel oder Schweinsbraten gab, gingen ein paar Jungs noch einmal zum Fußballspielen, während andere ihr Theaterstück übten, das sie am Abend aufführen sollten. Trotz der eher schlechten Sicht war es ein sehr gelungener, anstrengender, aber zugleich auch gemütlicher Tag.

Am dritten Tag öffneten wir die Fenster und waren zunächst alle leicht enttäuscht, da der Wetterbericht eigentlich gutes Wetter vorausgesagt hatte. Alles war vernebelt und die Sonne schien auch nicht. Doch unsere Meinung änderte sich ganz schnell, als wir mit der Gondel nach oben fuhren: Wir konnten über das ganze Tal sehen, die Sonne schien und es wehte so gut wie gar kein Wind.

Nach einem Gruppenfoto und einer kurzen Einführung, wie man lenkt und bremst, konnte es auch schon auf die Rodelbahn gehen. Oben noch frisch gespurt, war es unten dann doch etwas matschiger und nicht mehr ganz so gut zum Fahren. Auch wenn alle durchnässt waren, hatten trotzdem alle ihren Spaß.

Nach Gemüse- oder Rinderbrühe zum Mittagessen gingen einige noch wandern oder Skifahren. Die Skifahrer nutzten den ganzen restlichen Nachmittag aus, fuhren über einige normale, aber auch über Buckelpisten und erwischten gerade noch eine der letzten Liftfahrten.

Nach Germknödeln, Spaghetti oder Schweinshaxen spielten einige noch Fußball. Später schrieb jedes Zimmer noch ein Gedicht über das Skilager, bevor sich alle langsam Richtung Bett bewegten. Die Mischung aus Rodeln, Skifahren und Wandern hat jedem gut gefallen und alle freuten sich schon auf unseren letzten Skitag am nächsten Tag.

Am vierten Tag war auch schon unser letzter Skitag. Der Himmel war blau und draußen war wunderschönes Wetter. Oben schien die Sonne und zum Glück hatten sich alle eingecremt. Wir fuhren einige Lifte, bis es auf der Hütte wieder Suppe zum Mittagessen gab.

Danach durften wir uns in Dreier- oder Vierergruppen aufteilen und einen Sessellift fahren, neben dem eine schwarze oder rote Piste verlief. Über die Talabfahrt kamen wir wieder zum Hotel, wo es Tortellini, Leberkäse und Ente gab. Am Abend machten wir noch eine kleine Party und so ging auch der vierte Tag zu Ende.

Am Freitag passierte dann nicht mehr viel. Wir packten unsere Koffer und reisten leider auch schon wieder aus dem Hotel Wolkensteinbär in Bramberg ab.
Text: Jakob Bauer, K7

 

 

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