Fünf Tage lang (13. bis 17. Juli 2026) erkundeten unsere Schülerinnen und Schüler der Q12  die deutsche Hauptstadt und erlebten eine abwechslungsreiche Studienfahrt, die Geschichte, Politik und Gemeinschaft auf besondere Weise miteinander verband.

Nach der Anreise mit der Bahn und dem Bezug des Hostels startete das Programm mit einem ersten Besuch des Alexanderplatzes und einem beeindruckenden Blick vom Berliner Fernsehturm über die Stadt. Die virtuelle Zeitreise „Berlins Odyssee“ vermittelte bereits zu Beginn spannende Einblicke in die bewegte Geschichte Berlins.

In den folgenden Tagen standen zahlreiche politische Institutionen und historische Erinnerungsorte auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler besuchten den Deutschen Bundestag mit der Reichstagskuppel, den Bundesrat, das Bundesministerium des Innern, das Bundesministerium der Verteidigung sowie das Auswärtige Amt. Im Haus des Europäischen Parlaments konnten sie in einem Rollenspiel selbst erleben, wie europäische Gesetzgebung funktioniert. Die Besuche ermöglichten interessante Gespräche mit Expertinnen und Experten und vermittelten einen anschaulichen Eindruck davon, wie Demokratie und Politik auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene gestaltet werden.

Auch die Zeitgeschichte spielte eine zentrale Rolle. Bei Führungen entlang des ehemaligen Mauerverlaufs, auf den Spuren geheimer Fluchttunnel sowie im Denkmal Deutscher Widerstand setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit der deutschen Teilung und dem Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur auseinander. Das Deutsche Spionagemuseum ergänzte das Programm mit interaktiven Einblicken in die Welt der Geheimdienste und des Kalten Krieges. Besonders erfreulich war dabei auch das große Engagement der Schülerinnen und Schüler, die an verschiedenen Stationen selbst historische Orte präsentierten und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler mit interessanten Informationen versorgten.

Neben den inhaltlichen Programmpunkten blieb immer wieder Zeit, Berlin auf eigene Faust zu entdecken – bei gemeinsamen Spaziergängen durch das Regierungsviertel, entlang der Straße „Unter den Linden“, am Potsdamer Platz, am Checkpoint Charlie oder in der Friedrichstraße. Auch die gemeinsame Zeit im Hostel, die vielen Gespräche und die zahlreichen schönen Erlebnisse machten die Studienfahrt zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis.

Mit vielen neuen Eindrücken, einem vertieften Verständnis für Geschichte, Demokratie und Europa sowie zahlreichen unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck traten die Schülerinnen und Schüler am Freitag die Heimreise an. Die Berlinfahrt 2026 war für alle Beteiligten eine lehrreiche, abwechslungsreiche und rundum gelungene Studienfahrt.

Fotos: Ingrid Schmid
Bericht Ingrid Schmid/(ed.) Markus Bauer

 

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