stipendien-2019-beitrag

Stipendien zum Schuljahresbeginn

Mit einem gemeinsamen Gottesdienst und einer Auftaktfeier ist das neue Schuljahr im Benediktinergymnasium Ettal gestartet. Abt Barnabas Bögle und die Schuldirek­toren brachten ihre große Freude über einen neuen Ettaler Jahrgang zum Ausdruck. Höhepunkt des Tages war die Verleihung der Wittelsbacher Stipendien für talen­tierte Schüler.

Das „Wittelsbacher Stipendium“ trägt seinen Namen, weil es unter dem Patronat des Altettalers Herzog Franz von Bayern, Oberhaupt des Hauses Wittelsbach, steht. Die Stipendien werden jeweils für die Dauer eines Schuljahres an Schüler vergeben. Finanziert werden sie durch Spenden, zumeist von ehemaligen Absolventen des Et­taler Gymnasiums. Schon seit über 60 Jahren verbindet der Altettaler Ring e.V. ehemalige Schüler über die Jahrgangsgrenzen hinweg. Über die Jahrzehnte ist ein weitverzweigtes Netzwerk entstanden, das Ettalern, etwa in Notlagen, Unterstüt­zung zukommen lässt. Seit einigen Jahren fördert man über die Wittelsbacher Stipendien zusätzlich auch Schülerinnen und Schüler, die besondere Leistungen in den Kategorien „Schule, Kunst, Musik, Sport und soziales Engagement“ erbringen.

Benedict Gross, Sprecher des Unterstützerkreises der Stipendien, hob in seiner Ansprache an die versammelte Schulgemeinschaft hervor, dass die Stipendien besondere Talente und besonderes Engagement über den normalen Schulalltag hinaus fördern sollen. „Ziel des Stipendienprogramms ist es, all die Talente und Engagements von Schülern sichtbar zu machen und zu fördern, die Ettal zu einem ganz einzigartigen Ort der Bildung machen.“

Die Schüler erhalten durch die Stipendien die Möglichkeit, ein bestehendes Talent oder Engagement weiter auszubauen. Doch erfolgreiche Förderung braucht mehr als ein Stipendium, wie Gross herausstellt: „Die Anerkennung der Leistungen der Schüler durch ein Stipendium ist ein Impuls. Dass Schule und Internat in Ettal den Rahmen schaffen, in dem die Schüler ihr Talent auch entfalten können, ist der eigentliche Erfolgsbeitrag.“