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Erasmus+: Begegnung in Koper

Reise Nummer 1 im Rahmen des Erasmus-Programms

Nachdem wir im Januar unsere Partnernationen in Ettal begrüßen durften, war es jetzt an uns, uns auf den Weg zu machen. Unser Ziel: die Partnerschule Osnovna šola Koper an der slowenischen Adriaküste.

Fünf Schüler aus der 7. und 8. Klasse hatten sich im Vorfeld schon etwas über Koper informiert. So freuten sie sich auf die Stadt und ihre nähere und weitere Umgebung, aber auch darauf, ihre in Ettal gewonnenen slowenischen Freunde wieder­zusehen. Ihre Erwartungen sollten sogar übertroffen werden!

Schon im Vorfeld hatten unsere Schülerinnen und Schüler Kontakt zu ihren Aus­tauschfamilien und wurden dementsprechend herzlich von ihnen in Empfang genommen. Das Programm war interessant und vielfältig, bereichert auch durch ein Impulstheaterstück, landestypische Vorführungen und Auftritte des Grundschul- und Lehrerchors. Sogar den für diese Region typischen Bora / Burja Wind, ein tro­ckener, böiger und kalter Fallwind, konnten wir erleben. Dieser bescherte uns ab dem dritten Programmtag ideales, sonniges Fotografierwetter. So lernten wir neben der Stadtgeschichte von Koper auch die Nachbarorte Izola und Piran sowie Ljubljana und Triest kennen. Besonders beeindruckend waren natürlich auch die Tropfsteinformationen und Grottenolme in den Postojna Caves.

Auch an unserem gemeinsamen Projekt wurde weitergearbeitet: Die Schüler erarbeiteten sich einen Überblick über die europäischen Städte, die im Leben von Kapodistrias eine Rolle gespielt haben. Desweiteren setzten sie sich thematisch und künstlerisch mit der Epoche des Biedermeier auseinander. Im Archiv der Stadt Koper durften wir alte Dokumente bewundern, die uns Auskunft geben über das Leben der Vorfahren von Kapodistrias.

In den abschließenden Präsentationen konnte man deutlich hören, wie sehr es allen gefallen hatte. Es wurden wieder eine Vielzahl neuer Freundschaften geknüpft und schon nächste Treffen vereinbart. Beeindruckend war auch der große Bahnhof, den uns die slowenischen Schüler bei unserer Abreise bereiteten.

Wir können auf unsere Schüler, deren Verhalten, deren Interesse und deren Eng­lischkenntnisse stolz sein.

Regine Graml